Experten

Training mit vollem Körpereinsatz

ISOBUS-Training, AgroFarm, 2018.
Das französische und britische Team nutzen unsere Modelle, um auf dem Teppich des Schulungsraums eine lange und sehr lustige Diskussion über den Unterschied bei der Positionierung der GPS-Antenne auf einem Standardtraktor oder einem Raupentraktor zu führen!

Schon gewusst…?

Erfahren Sie die Antworten auf vier Fragen, die Sie schon immer mal über LEMKEN wissen wollten!

David gegen Goliath

Team David gegen Team Goliath oder Groß gegen Klein! Welche Sämaschine wird dieses Rennen gewinnen?

Systemwechsel

„Wenn wir Lebensmittel in Zukunft gleich anbauen wie heute oder früher, liegen wir sicher falsch. Wir brauchen einen Systemwechsel. Dafür denken wir zu konservativ.

Aber wenn ich Ihnen sagen würde:
«Wir werden 2050 noch immer mit dem Smartphone kommunizieren.»
Da würden Sie ja auch denken, ich sei gaga.“
Urs Niggli, Bioforscher
Quelle: Foto Urs Niggli © Fotograf: Samuel Schalch

Ressourcenschonung & Biodiversität

„Unsere Vision ist es, Maschinen und Verfahren zu entwickeln und zu verbessern, die der ständig wachsenden Weltbevölkerung gesunde Nahrung und Energie liefern.

Dabei stellen Digitalisierung, Cobotics und Nachhaltigkeit der Verfahren zum Zweck der Ressourcenschonung und Gewährleistung von Biodiversität eine ganz neue Herausforderung dar.“


Prof. Dr.-Ing.Thomas Herlitzius Direktor des Instituts für Naturstofftechnik an der TU Dresden

Mit GPS in die Zukunft

LEMKEN geht diesen Weg schon länger.
Und auch der Schweizer Urs Niggli, ehemaliger Direktor des Schweizer Bundesamtes für Landwirtschaft, ist sich sicher, dass traditionelles Wissen mit Hightech kombiniert werden muss.
Während heute noch Monokulturen wie Weizen und Raps angepflanzt werden, werden in Zukunft mehrere Kulturen auf demselben Feld wachsen: Bäume, Sträucher, Gemüse.

So kommt einerseits die Artenvielfalt zurück auf die Felder. Und auf der anderen Seite ist es gut für die Ernte.
Der 66-jährige Niggli prognostiziert bis zu 150 Prozent mehr Ertrag.
»Möglich wird das alles durch die Technologie: GPS-gesteuerte Traktoren können Sträucher und Bäume umfahren. Bei der Erntemaschine schauen Sensoren, dass das Weizenkorn nach links, das Erbsenkorn nach rechts geschaufelt wird. Auch die Feldgeometrie wird sich verändern. Heute haben wir viereckige Felder. In Zukunft bauen wir Kulturen in Streifen an, den Höhenlinien entlang.«

© Quelle: https://www.nzz.ch/schweiz/urs-niggli-mit-der-gentechnik-ist-es-historisch-schief-gelaufen-ld.1550799

Glokalisierung is the next big thing!

Ja, richtig gelesen: Glokalisierung.

Eine Verschmelzung von Nationalisierung und Globalisierung, so der Zukunftsforscher Matthias Horx.

Darin finden sich die drei zukünftigen Trends Mega Farming, Next Nature und Bio Plus.

© Quelle: https://www.topagrar.com/management-und-politik/news/zukunftsforschung-von-robotern-bis-zu-alt-baeuerlichen-strukturen-10086013.html

Mega Farming

Beim Mega Farming geht es um hochtechnisierte Landwirtschaft, die überwiegend von Robotern erledigt wird. Menschen steuern die Maschinen im Sinne einer effizienten und biologischen Rohstoffwirtschaft.

Next Nature

Next Nature beschreibt die Sparte der neuen Produkte, da ein Großteil der Bevölkerung Fleisch aus Massentierhaltung oder Monokulturen ablehnt. So wird der Markt frei für Alternativprodukte, die sich geschmacklich von herkömmlichen Produkten nicht mehr unterscheiden. Angebaut wird in Hoch-Gewächshäusern oder sogar unterirdisch. Direkt in den Städten.

Bio Plus

Unter Bio Plus versteht Horx Konzepte wie solidarische Landwirtschaft und Urban Gardening. Restaurants werden beispielsweise direkt vom Landwirt beliefert. Ganz im Sinne von Tierwohl, nachvollziehbaren Produktionsorten und ökologisch-wirtschaftlichen Lieferketten.

Bauernhöfe der Zukunft

Klimaschutz ist ein bisschen wie Brot. In aller Munde.
Und auch für die Landwirtschaft eins der zentralen Themen. Das Forum Moderne Landwirtschaft hat dazu drei Szenarien entwickelt, wie Höfe in Zukunft aussehen könnten:
Den Kreislauf-Hof, bei dem sich die Nährstoff und Produktionskreisläufe schließen.
Den Teilhabe-Hof, wo der Konsum auf die Landwirtschaft trifft.
Und den Smarte-Daten-Hof, bei dem datengesteuerte Produktion für den Klimaschutz sorgt.
Wie unterschiedlich die Ansätze auch sind, es geht bei allen um, Emissionen zu reduzieren, Klimagase zu binden und den Klimawandel nicht einfach geschehen lassen.
Sondern entsprechend zu handeln.
Damit in Zukunft wieder mehr Brot und weniger Klimawandel in aller Munde ist.
© Quelle: https://www.cerri.iao.fraunhofer.de/de/projekte/AktuelleProjekte/Zukunft-Landwirtschaft.html

Quelle: Rechte an den Abbildungen: Forum Moderne Landwirtschaft e.V.; Inhalte & Grafik: © Fraunhofer CeRRIRRI