Innovation

Eine Pflugreise ins letzte Jahrhundert

In den Tiefen der LEMKEN-Archive schlummerten Zeichnungen längst vergangener Tage.
Während heute Konstruktionszeichnungen mit modernen CAD-Programmen angefertigt werden, erfolgte dies vor der Digitalisierung noch mit Feder und Tusche!

Wetterstation in progress…






Schon vor vielen Jahren – als Entwürfe und Zeichnungen noch auf dem Reißbrett angefertigt wurden – entstand die Grundidee zur LEMKEN – Wetterstation, der heutigen iQblue Clara.

Manch Kenner könnte jetzt sagen, dass es sich nur um ein simples Thermometer handelt, doch es ist eindeutig die Wetterstation des 20. Jahrhunderts!


Mehr Infos zur iQblue Clara unter: https://iqblue.lemken.com/iqblue-clara/




Digital Twins bei LEMKEN

Die fortschreitende Digitalisierung macht auch vor den Entwicklungstätigkeiten bei LEMKEN keinen Halt. Konstruktionsbegleitend werden auf Basis von CAD-Daten Simulationsmodelle erstellt, welche eine vollumfängliche Prüfung unserer Maschinen mit realitätsnahen Lasten ermöglichen – und das, ohne auch nur ein Gerät gebaut zu haben. Eben ein digitaler Zwilling!

Verbesserungen und Innovationen fließen so schon vor der Prototypenphase in die Maschinen ein und verkürzen so die Marktreifephase.
Die LEMKEN-Kunden profitieren davon, dass technische Neuerungen einen schnellen Weg ins Produkt finden.

Ein echter Mehrwert!

LEMKEN Rubin 10 in Russland

Die LEMKEN Kurzscheibenegge Rubin 10 garantiert eine gründliche Bodenbearbeitung – perfekt auch bei der Bearbeitung von Lagergetreide, Maisstroh oder hoch gewachsene Gründüngungsbeständen.
Sehen Sie selbst, wie die Rubin 10 die russischen Felder bewirtschaftet!

LEMKEN Karat 9 in Nordamerika

Der Boden ist die wichtigste Grundlage, um hohe Erträge zu erzielen. Löcher auffüllen, Boden ebnen und Schollen zertrümmern, erfordert meist mehrere Arbeitsdurchgänge. Mit dem LEMKEN Karat ist es möglich alle Durchgänge miteinander zu verbinden.

LEMKEN Rubin 9 in Amerika

Ob mechanische Unkrautbekämpfung, unübertroffen Effizienz, Einarbeitung der Rückstände oder ausgezeichnete Saatbettvorbereitung – die Rubin 9 ist alles in Einem. Chris Raupers von der Cardale Grain Crop zeigt uns seine Maschine, die LEMKEN Rubin 9, in vollem Einsatz in Newdale, Nordamerika. Er teilt uns seine Erfahrungen mit.

Hektarkiller – LEMKEN Heliodor 9

Schlagkraft pur! Der LEMKEN Gigant 12 S mit der weltweit größten Kurzscheibenegge Heliodor 9 und 16 Meter Arbeitsbreite schafft zusammen mit dem Case Quadtrac und fast 700 PS einige Hektar!

LEMKEN Rubin 12

Mit dem Rubin 12 bietet LEMKEN ein Gerät an, das mit der gleichen Arbeitstiefe von 20 cm wie ein Grubber arbeiten kann. Damit eignet sich der Rubin 12 sowohl für die Stoppelbearbeitung als auch für die primäre Bodenbearbeitung, auch bei sehr schweren Bodenverhältnissen.

Pflug Weltrekord 1995

Finden Sie heraus, ob die Pflug-Spezialisten von Case und LEMKEN den damaligen Rekord über das Pflügen von 109 Hektar in nur 24 Stunden schlagen konnten!

Innovationen 1989

Welche Innovationen gab es bei LEMKEN 1989 und wie sahen die Geräte damals aus?
Ein Rückblick in frühere Zeiten des LEMKEN-Werks in Alpen.

Mensch und Maschine

Miro und Manni arbeiten fleißig unter der Aufsicht des Kollegen. Ein eingespieltes Team die Drei.

iQblue

Unsere iQblue Produkte unterstützen den Landwirt, damit er mehr Zeit für Landwirtschaft und die wichtigen Dinge im Leben hat. Der Produktbereich wurde 2019 eingeführt.

Aktuelle Innovationen

Energie sparen mit Pflug und Grubber

Sind Maschine und Arbeitsergebnis einmal vom Landwirt festgelegt, gibt es mit der LEMKEN-Zugpunkteinstellung mittels OptiQuick an Anbaudrehpflügen und OptiLine an aufgesattelten Pflügen verschiedene Möglichkeiten, Kraftstoff einzusparen, ohne auf Arbeitsqualität verzichten zu müssen. Durch Verschiebung des Zugpunkts in einen optimalen Bereich kann der Dieselverbrauch um neun Prozent gesenkt werden.
Positiver Begleiteffekt: Seitenzugfreies Fahren verringert den Verschleiß der Pfluganlagen und entlastet den Fahrer.

Ohne die Arbeitsqualität zu verändern bieten Traktionsverstärker ebenfalls elegante Einsparmöglichkeiten. Bei LEMKEN werden diese an Diamant-Pflügen und Karat-Grubbern auch mit Contour-Track verbaut. So wird die Vorderachse entlastet und der Druck auf die Hinterachse des Traktors gebracht. Reifenschlupf wird verringert und Energie eingespart.

Falsch eingesetzte Grubberschare treiben den Dieselverbrauch unnötig in die Höhe. Ab rund 15 Zentimetern sind Flügelschare oft wirkungslos.  Jeder Scharwechsel bedeutet allerdings Zeitaufwand. Mit dem LEMKEN-Schnellwechselsystem lassen sich die Schare innerhalb kurzer Zeit werkzeuglos wechseln. So kann der Grubber schnell immer mit dem richtigen Werkzeug ausgerüstet werden – für die flache Bearbeitung mit Flügelscharen und für die tiefe Bearbeitung mit einem Schmalschar.
Man spart Zeit und Energie!

Unser Antrieb: Ihr Erfolg

„Globales Denken und
Handeln, Firmenkommunikationssprache, Achtung fremder Kulturen, 24/7 Mentalität.
Daran mitzuwirken, den enormen Bedarf an Nahrungsmitteln zu decken.
LEMKEN hat sich spezialisiert auf Anfertigungen für eine internationale Kundschaft mit Sonderwünschen.“

Anthony van der Ley

Systemwechsel

„Wenn wir Lebensmittel in Zukunft gleich anbauen wie heute oder früher, liegen wir sicher falsch. Wir brauchen einen Systemwechsel. Dafür denken wir zu konservativ.

Aber wenn ich Ihnen sagen würde:
«Wir werden 2050 noch immer mit dem Smartphone kommunizieren.»
Da würden Sie ja auch denken, ich sei gaga.“
Urs Niggli, Bioforscher
Quelle: Foto Urs Niggli © Fotograf: Samuel Schalch

Mit GPS in die Zukunft

LEMKEN geht diesen Weg schon länger.
Und auch der Schweizer Urs Niggli, ehemaliger Direktor des Schweizer Bundesamtes für Landwirtschaft, ist sich sicher, dass traditionelles Wissen mit Hightech kombiniert werden muss.
Während heute noch Monokulturen wie Weizen und Raps angepflanzt werden, werden in Zukunft mehrere Kulturen auf demselben Feld wachsen: Bäume, Sträucher, Gemüse.

So kommt einerseits die Artenvielfalt zurück auf die Felder. Und auf der anderen Seite ist es gut für die Ernte.
Der 66-jährige Niggli prognostiziert bis zu 150 Prozent mehr Ertrag.
»Möglich wird das alles durch die Technologie: GPS-gesteuerte Traktoren können Sträucher und Bäume umfahren. Bei der Erntemaschine schauen Sensoren, dass das Weizenkorn nach links, das Erbsenkorn nach rechts geschaufelt wird. Auch die Feldgeometrie wird sich verändern. Heute haben wir viereckige Felder. In Zukunft bauen wir Kulturen in Streifen an, den Höhenlinien entlang.«

© Quelle: https://www.nzz.ch/schweiz/urs-niggli-mit-der-gentechnik-ist-es-historisch-schief-gelaufen-ld.1550799

Glokalisierung is the next big thing!

Ja, richtig gelesen: Glokalisierung.

Eine Verschmelzung von Nationalisierung und Globalisierung, so der Zukunftsforscher Matthias Horx.

Darin finden sich die drei zukünftigen Trends Mega Farming, Next Nature und Bio Plus.

© Quelle: https://www.topagrar.com/management-und-politik/news/zukunftsforschung-von-robotern-bis-zu-alt-baeuerlichen-strukturen-10086013.html

Mega Farming

Beim Mega Farming geht es um hochtechnisierte Landwirtschaft, die überwiegend von Robotern erledigt wird. Menschen steuern die Maschinen im Sinne einer effizienten und biologischen Rohstoffwirtschaft.

Next Nature

Next Nature beschreibt die Sparte der neuen Produkte, da ein Großteil der Bevölkerung Fleisch aus Massentierhaltung oder Monokulturen ablehnt. So wird der Markt frei für Alternativprodukte, die sich geschmacklich von herkömmlichen Produkten nicht mehr unterscheiden. Angebaut wird in Hoch-Gewächshäusern oder sogar unterirdisch. Direkt in den Städten.

Bio Plus

Unter Bio Plus versteht Horx Konzepte wie solidarische Landwirtschaft und Urban Gardening. Restaurants werden beispielsweise direkt vom Landwirt beliefert. Ganz im Sinne von Tierwohl, nachvollziehbaren Produktionsorten und ökologisch-wirtschaftlichen Lieferketten.

Bauernhöfe der Zukunft

Klimaschutz ist ein bisschen wie Brot. In aller Munde.
Und auch für die Landwirtschaft eins der zentralen Themen. Das Forum Moderne Landwirtschaft hat dazu drei Szenarien entwickelt, wie Höfe in Zukunft aussehen könnten:
Den Kreislauf-Hof, bei dem sich die Nährstoff und Produktionskreisläufe schließen.
Den Teilhabe-Hof, wo der Konsum auf die Landwirtschaft trifft.
Und den Smarte-Daten-Hof, bei dem datengesteuerte Produktion für den Klimaschutz sorgt.
Wie unterschiedlich die Ansätze auch sind, es geht bei allen um, Emissionen zu reduzieren, Klimagase zu binden und den Klimawandel nicht einfach geschehen lassen.
Sondern entsprechend zu handeln.
Damit in Zukunft wieder mehr Brot und weniger Klimawandel in aller Munde ist.
© Quelle: https://www.cerri.iao.fraunhofer.de/de/projekte/AktuelleProjekte/Zukunft-Landwirtschaft.html

Quelle: Rechte an den Abbildungen: Forum Moderne Landwirtschaft e.V.; Inhalte & Grafik: © Fraunhofer CeRRIRRI